Aktuelles
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Timeline??? Ne, danke!

Timeline wird zur Pflicht- Social-Media-Profil wird zur Lebenschronik

Wie kürzlich bekannt wurde, macht die weltweite Einführung einer neuen Ansicht fürs Facebook-Profil auch in Deutschland nicht Stopp. Die „Zeitleiste“ ermöglicht es sich mit wenigen Klicks zu Jahren alten Eintragungen, uploads oder Kommentaren eines Nutzers vor zuarbeiten. Ab Anfang Februar hat jeder Facebook user ein Zeitfenster von 7 Tagen um sie Profil „Timeline“ gerecht umzugestalten bevor die automatische Freischaltung erfolgt. Vorteil dieser Neuerung ,in dem aus Datenschutzrechtlich sowieso Kritisch zu sehnen Social Network, ist laut Angabe des US Unternehmen: „Mit der Chronik können Facebook-Nutzer individueller als bisher zeigen, wer sie sind“. Aha vielen Dank. Also noch ein Schritt weiter über den Rand des Abhangs der uns zum komplett Gläsernen Bürger macht.

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Die Linke und der Verfassungsschutz

 

Für die einen ist es eine Frechheit, für die anderen ein Qualitätskriterium: DIE LINKE mit ihren zahlreichen Strömungen und Untergruppen wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Das ist allgemein bekannt. Nicht neu ist auch, dass die Geheimdienste besonders von den Konservativen und Liberalen politisch instrumentalisiert werden. Allzu oft wird das Totschlagargument vorgebracht, DIE LINKE sein „linksextremistisch“ – und daher weder wählbar noch fähig, Verantwortung zu übernehmen. Doch was heißt „linksextremistisch“? Und ist eine Beobachtung der LINKEN, der Linksjugend ['solid] und von DIE LINKE.SDS gerechtfertigt? Schließlich tauchen sie alle im aktuellen Verfassungsschutzbericht auf.

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Den Krieg in Libyen stoppen!

Erklärung des BundessprecherInnenrates der Linksjugend [’solid]

Seit Samstagnachmittag (19.03.2011) bombardiert eine westliche Koalition unter der Führung Großbritanniens, Frankreichs und der USA Ziele in Libyen. Sie sehen ihren Krieg durch eine Resolution des UN-Sicherheitsrates legitimiert, die den Mitgliedsstaaten auch individuelle Luftschläge gegen vom libyschen Diktator kontrollierte Gebiete erlaubt, um damit eine Flugverbotszone über Libyen durchzusetzen.

Große Teile Nordafrikas und des Nahen Ostens werden seit Wochen durch Aufstände und Revolutionen erschüttert. Doch während bei den Umstürzen in Tunesien und Ägypten die westlichen Staaten stillhielten, wenn sie die jeweiligen Diktatoren nicht sogar noch offen unterstützen; während in Bahrain, Jemen und Saudi-Arabien täglich Menschenrechte verletzt werden und viele RegimegegnerInnen schon bei Protesten umkamen, soll jetzt in Libyen ein prowestlicher Regimechange mit Bomben herbeigeführt werden. Die Beispiele zeigen: Es geht den Regierungen in Frankreich, Großbritannien oder den USA nicht um Menschenrechte und Demokratie. Die interventionswilligen Staaten interessieren sich nicht für die Menschen in Libyen, sie verfolgen ausschließlich eigene Ziele. Denn im Unterschied zu Tunesien und Ägypten verfügt Libyen über reiche Vorkommen an Erdgas und Erdöl. Die strategische Sicherung der Energieressourcen Libyens ist das Hauptinteresse der Kriegskoalition.

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On Tour – für echte Freiheit

Finale Phase der Kampagne „Echte Freiheit wär‘ viel cooler“ gestartet

Die Kampagne „Echte Freiheit wär‘ viel cooler“ der Linksjugend ['solid] Rheinland-Pfalz begann gestern im Westerwald mit einem ersten Infostand in der Hachenburger Innenstadt.

Im Rahmen der Kampagne will der Jugendverband darauf hinweisen, warum dass, was wir in unserer Gesellschaft als Freiheit bezeichnen, keine echte Freiheit ist. Freiheit fehlt in vielen Bereichen unseres Lebens: Bildung ist abhängig vom Geldbeutel der Eltern, soziale Auslese findet schon im Kindesalter statt und öffentliche Plätze werden mit Videokameras überwacht – um nur einige von vielen Punkten zu nennen.

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Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze!

Seit der 2010 geschlossenen Kooperationsvereinbarung mit der Landesregierung sind Jugendoffiziere der Bundeswehr beinahe täglich in Schulen und Berufsschulen unterwegs, um für eine Karriere bei sich und für ein besseres Image der Auslandseinsätze zu werben. Ganze Schulstunden werden von ihnen übernommen, um einseitige politische Bildung zu betreiben.

Hierzu erklärt der LandessprecherInnenrat: "Diese Kooperation ist unverantwortlich. Die Bundeswehr führt in Afghanistan und andernorts Krieg, viele Menschen sterben. Die Landesregierung sollte sich für wirkliche Zukunftsperspektiven für junge Leute statt für Kanonenfutter für die Bundeswehr einsetzen. In Rheinland-Pfalz fehlen zum Beispiel zehntausende Ausbildungsplätze und die Jugendarmut steigt stetig.„

Wir unterstützen deshalb die Kampage "Schulfrei für die Bundeswehr" und kämpfen für die Ausbildungsplatzumlage sowie die Aufnahme des Grundrechts auf Ausbildung und Übernahme in die Landesverfassung. „Wer nicht ausbildet, soll zahlen!“ Außerdem setzen wir uns im Jugendwahlkampf für ein Werbeverbot der Bundeswehr an Bildungseinrichtungen ein.

 

Entschlossene Proteste werden den Atomkurs der Regierung stoppen

Trotz des bisher größten Polizeieinsatzes konnten Atomkraftgegner den Transport der Castorbehälter nach Gorleben am Wochenende länger verzögern als je zuvor. Die Breite und Entschlossenheit der Proteste ist für Katharina Dahme, Bundessprecherin der Linksjugend ['solid], direkte Folge der offenkundigen Ignoranz des Mehrheitswillens durch die Bundesregierung: "Die Bevölkerung in Niedersachsen ebenso wie im Rest der Bundesrepublik lehnt die weitere Nutzung von Atomkraft mehrheitlich ab. Je dreister die Regierung den Ausstiegswillen der Bevölkerung ignoriert, desto größer und entschlossener werden die Proteste werden. Schon in diesem Jahr haben sich über zehntausend Menschen an Aktionen des zivilen Ungehorsams von Sitzblockaden bis zum Schottern des Gleisbetts beteiligt."

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Sparpaket stoppen - Bundestag belagern

In wenigen Wochen will die Bundesregierung im Bundestag den Haushalt für das nächste Jahr beschließen. Darin versteckt ist auch das Sparpaket, welches man ehrlicherweise als Kürzungspaket bezeichnen müsste. Gekürzt wird nicht bei denen, die es hätten - sondern bei denen, die eh schon zu wenig Geld zum Leben haben. Die Krisenbündnisse organisieren daher Protest, dem sich auch die Linksjugend ['solid] angeschlossen hat. Wir wollen alle Menschen aufrufen, sich an den Protesten gegen das Sparpaket zu beteiligen. 
Es gibt zwei zentrale Termine, an denen man sich beteiligen kann: Den 17. November, wenn bundesweit dezentral und in kleinen Gruppen Bundestagsabgeordnete in ihren Wahlkreisen besucht und mit unserer Wut konfrontiert werden und den 26. November, an dem im Bundestag abgestimmt wird und wir draußen eben deswegen den Bundestag belagern und der Regierung für ihre Politik die rote Karte zeigen.

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