Echte Freiheit wär' echte Gleichheit
Im Berufsleben stehen beträchtliche Lohnunterschiede, sehr wenige Frauen in Führungspositionen, Rollenklischees sowie die Angst der ArbeitgeberInnen vor einer möglichen Schwangerschaft einer Gleichberechtigung der Geschlechter im Wege. Verschiedene Lebensformen sind in unserer Gesellschaft weder akzeptiert noch rechtlich anerkannt. Die Ehe stellt ein Privileg gegenüber anderen Lebensformen dar. Bevorzugungen werden somit nur einem bestimmten Kreis gewährt. MigrantInnen werden nicht gleich behandelt. Ihre Kinder haben es in unserem Bildungssystem wegen mangelnder Förderung wesentlich schwerer, dies setzt sich im Berufsleben fort. Immer bleiben sie „die Anderen“. Wenn alle Menschen gleich sind, warum sollten dann nicht alle Kinder auf eine gemeinsame Schule gehen? Es ist diskriminierend, Kinder zu selektieren und ihnen tagtäglich aufzuzeigen, was sie nicht können. Genauso ist es der Gleichberechtigung abträglich, Kinder mit Behinderungen auf Sonderschulen zu schicken. Somit besteht die Integration behinderter Menschen oft nur auf dem Papier. Die UN-Behindertenrechtskonvention wird auch im angeblich so fortschrittlichen Deutschland noch nicht eingehalten. Ungleichheit schlägt sich finanziell nieder und baut weitere Schranken zwischen Arm und Reich auf. Eine Selektion anhand des Geldbeutels führt in eine Zweiklassengesellschaft und ist entwürdigend. Echte Gleichheit wäre:
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